Die meisten Menschen aus Clovis Gemeinde leben in Armut – was für sie aber nicht bedeutet, keinen Spass am Leben zu haben. Ein Teil des Films handelt von einer Namensgebungszeremonie. Als die Filmaufnahmen beendet waren, kam ein kleiner Jnge zu mir und forderte mich zum Tanz auf... Ich liebe es zu tanzen, genau wie mein Kameramann Mike und so gab es für uns kein halten mehr. Wir tanzten die Nacht durch- unsere Tanzpartner waren zwischen 4 und 80 Jahren alt
Jemanden zu treffen, wie Clovis erinnert mich daran, warum ich meine Job liebe. Sein unglaubliches Wissen über die Flora und Fauna in Uganda, seine Leidenschaft für die Landwirtschaft und sein selbstloser Einsatz zum Wohle der Gemeinde inspirierte nicht nur mich sondern die gesamte Crew. Ich hoffe, dass mein Film, dank der Unterstützung Clovis, die Zuschauer dazu bewegt, den Kampf gegen die Malaria unterstützen zu wollen.
Fallstudie Cecilia Awor & Simon Awor – eine Mutter, dessen Kind Malaria hatte
Jedes Jahr gibt es 500 Millionen Neuansteckungen von Malaria. Eine Million sterben. Cecilia Awor sorgte sich, dass ihr kleiner, 4- Monate alter Sohn Simon auch bald zu dieser unglücklichen Zahl gehören würde. Er zeigte alle Sympthome der Malaria. Aber Cecilia hatte Glück. Ihr Nachbar Jimmy Magara war für die Verteilung der Medikamente in der Gemeinde verantwortlich und Cecilia brachte Simon zu Jimmy, damit dieser eine genaue Diagnosis erstellen konnte. Auch Jimmy bestätigte, das er an Malaria erkrankt war und sofort behandelt werden musste. Ein weiterer Grund, warum Eile geboten war, lag daran, dass Cecilia in Ost Uganda lebt, wo die tödlichste aller Malariaformen vorkommt.
Malaria wird von Mücken übertragen. Tausende dieser Viren leben im Speichel der Mücke. Wenn diese zusticht, geraten die Viren in den Blutkreislauf des Menschen. Einmal im Körper des Menschen, versuchen diese die Leber zu erreichen, wo sie sich in den Leberzellen reproduzieren. Wird ihre Anzahl zu gross, zerspringen die Leberzellen und stossen Millionen dieser Malaria Parasiten in den Blutkreislauf. Das führt zu Fieber und den Tod.
Aber Simon hatte Glück, Jimmy hatter erst kurz zuvor eine Lieferung des Coartem erhalten, eines der effektivsten Medikamente im Kampf gegen die Malaria, auf das die Medikamentenverteiler einer Gemeinde Zugriff haben. Das Medikament ist für Kinder unter fünf Jahren kostenfrei, aber die Zulieferungskosten sind recht hoch und von daher ist es nicht überall zu erhalten. Der wichtigste Inhaltsstoff ist Coartem – ein chemischer Stoff genannt Artemisinin – der aus der Artemisia Pflanze gewonnen wird. Eine Pflanze, die leicht überall in Uganda angebaut werden kann. Wäre das Medikament kostenpflichtig oder nicht vor Ort erhältlich gewesen, wäre Simon wohl gestorben.
Nach einer dreitägigen Kur mit Coartem, war Simon wieder genesen. Dennoch kann dieses Medikamente einer Neuinfektion nicht vorbeugen. Ein einfaches Mosquitonetz über dem Bett schützt ein Kind vor Mosquitos aber Jimmy hatte nicht genügend Mosquitonetze für alle. So sind Cecilia und ihr Baby unter dem Mosquitonetz geschützt, aber die anderen Kinder werden regelmässig gebissen. Es scheint nahezu unausweichlich, dass sich diese Kinder wieder neu infizieren werden und nicht jedesmal muss es so glimpflich ausgehen, es sei denn es können mehr Spenden aufgetrieben werden.
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