Bisher hat "Lucy" als prominenteste Vertreterin unserer Ahnenreihe gegolten, nun dürfte ihr die 4,4 Millionen Jahre alte "Ardi" den Rang ablaufen. Eine Untersuchung von Ardis Skelett weist nach: Unsere Vorfahren waren den Affen gar nicht so ähnlich. Dieser Fund schreibt Geschichte: Ardipithecus ramidus ist mit 4,4 Millionen Jahren der früheste bekannte Hominide, von dem die wichtigsten Skelettteile erhalten sind - und ergänzt die Geschichte der Hominidenentwicklung um ein wichtiges Kapitel. Die Ergebnisse der über 17 Jahre laufenden Fossilanalyse durch ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Tim White, Berkeley, USA, werden der Weltöffentlichkeit heute (02.10.2009) als Sonderausgabe des Fachmagazins Science mit elf Publikationen präsentiert werden.
Rechercheure für eAc
Lucy war gestern: 4,4 Millionen Jahre alte "Ardi" sorgt für Ablösung
Die Pflanze, die Malaria heilt
Die meisten Menschen aus Clovis Gemeinde leben in Armut – was für sie aber nicht bedeutet, keinen Spass am Leben zu haben. Ein Teil des Films handelt von einer Namensgebungszeremonie. Als die Filmaufnahmen beendet waren, kam ein kleiner Jnge zu mir und forderte mich zum Tanz auf... Ich liebe es zu tanzen, genau wie mein Kameramann Mike und so gab es für uns kein halten mehr. Wir tanzten die Nacht durch- unsere Tanzpartner waren zwischen 4 und 80 Jahren alt
Spezialreportagen:Top Wissenschaftler aus Afrika: Daniel Hale Williams
Von Chris Ezeh
Sicherlich haben viele Menschen auf der Welt noch nicht von den folgenden Wissenschaftlern und ihren Arbeiten gehört: Charles Drew, Garrett Morgan, George Washington Carver, Benjamin Banneker, Elijah McCoy, Lewis Latimer, Jan Matzeliger, Granville Woods, Fred Jones, Otis Boykin und andere. Obwohl ihre Namen und die Beiträge, die sie für die Wissenschaft und Menschheit geleistet haben, so bedeutsam sind, blieben sie während der langen Jahre der institutionalisierten Diskriminierung und dem engstirnigen Ethnozentrismuses vollkommen unbekannt in unserer monokulturell- fokussierten Geschichte.
Das Bildungssystem Liberias - ein Praktikumsbericht
Von Laura Roser - Ruhr-Universität Bochum Institut für Pädagogik
Obwohl das Gebiet des heutigen Liberia natürlich schon lange vorher von Stammesbevölkerungen besiedelt war, begann seine eigentliche, „moderne“ Geschichte erst im Jahr 1821. Ihre Wurzeln liegen sozusagen in den Vereinigten Staaten, was Liberias Geschichte in Afrika einzigartig macht: Mit der allmählichen Befreiung von Sklaven Anfang des 19. Jahrhunderts sah sich die amerikanische Regierung zunehmend mit drohenden Aufständen jener Menschen, die zuvor Sklaven gewesen waren, sich jetzt aber immer noch als unterprivilegiert wahrnahmen, konfrontiert. Um diesem Problem Herr zu werden, gründete sich 1816 die „American Colonization Association“, welche beschloss, die freien Sklaven an einen Ort außerhalb Amerikas zu bringen. Die Wahl fiel logischerweise auf Afrika, sah man dies doch als eigentliche Heimat der Sklaven an. Diese lebten allerdings zum großen Teil schon in zweiter oder dritter Generation in Amerika und hatten eine entsprechend geringe Bindung an die Heimat ihrer Vorfahren. Auf-grund des damaligen vorherrschenden Bildes von Afrika als dunklem, gefährlichem und unberechenbarem Kontinent, und da sie sich selbst – begründet auf dem Grundsatz virtue of birth – als Bürger Amerikas sahen, waren die freien Sklaven verständlicherweise nicht sehr angetan von diesem Vorschlag, was eine denkbar ungünstige Voraussetzung für dieses Projekt war. Nichtsdestotrotz landeten 1821 die ersten Siedler an der sogenannten „Pfefferküste“.
Der aus Angola stammende Zeca Schall macht in Thüringen Wahlkampf für die CDU. Nach Drohungen der NPD schützt ihn nun die Polizei Zeca Schall ist Integrationsbeauftragter der CDU-Thüringen. Auf Plakaten wirbt er neben Thüringens Ministerpräsident Althaus für CDU-Stimmen bei der Landtagswahl am 30. August. Nach Drohungen der rechtsextremen NPD steht der gebürtige Angolaner nun unter Polizeischutz. Dies teilte die Polizeidirektion Suhl mit.
EU: Diskriminierung von Minderheiten Migranten und Angehörige ethnischer Minderheiten werden stärker diskriminiert, als bislang angenommen. Dies geht aus einer Studie der EU-Agentur für Grundrechte (Fundamental Rights Agency, FRA) hervor. Vor allem Angehörige der Roma sowie Migranten aus Afrika sind von Diskriminierung in zahlreichen Lebensbereichen betroffen.Die in Wien ansässige EU-Agentur für Grundrechte stellte am 22. April 2009 erste Ergebnisse ihrer Studie EU-MIDIS (European Union Minorities and Discrimination Survey) vor. Demnach spiegeln die amtlichen Statistiken nur einen Bruchteil der tatsächlichen Fälle von Diskriminierung wider.
Von Professor, Allen Campbell - University of St. Francis, USA
Von Professor, Allen Campbell - University of St. Francis USA
Dieser Bericht ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse, die von EAC Research kürzlich in Hamburg erfasst wurden: Neu errichtete, grenzüberschreitende soziale Netzwerke zwischen Menschen sind Dank der internationalen Migration und des Tourismus’ eines der bemerkenswertesten Besonderheiten der Globalisierung. Eine der Konsequenzen des vereinfachten Kontaktes zu anderen Ländern sowie die erhöhte internationale Kommunikation sind die vermehrt geschlossenen binationalen Ehen. Statistiken in Deutschland zeigen z.B., dass seit 1960 jede 25igste Ehe mit einem nicht- deutschen Partner geschlossen wurde. Im Jahre 1995 war jede siebte neu geschlossene Ehe binational (Beck- Gernsheim 1998:154). 2006 ist eine von fünf Ehen in Hamburg kulturübergreifend - EAC Research 2006.
Von Chris Ezeh - EACN Magazine Publisher










