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open_school_artikel_410.jpgDas Projekt Open School will Schülern die globalisierte Welt nahebringen. Mal geht es um Straßenkinder, mal um Konsum. Weißer Vollbart, wettergegerbtes Gesicht: Der Kapitän im Raum ist schnell ausgemacht. Lässig steht Stefan Schmidt am Fenster. Zwei neunte Klassen eines Hamburger Gymnasiums haben es sich in den Stuhlreihen bequem gemacht und sollen erklären, was für sie eine Festung ist. „Man kommt schlecht rein“, sagt einer, „drinnen ist es sicher“, ein anderer. „Mittelalter“, ruft noch jemand. Weiterlesen-Link  

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CDU-Wahlhelfer steht unter Polizeischutz

Der aus Angola stammende Zeca Schall macht in Thüringen Wahlkampf für die CDU. Nach Drohungen der NPD schützt ihn nun die Polizei  Zeca Schall ist Integrationsbeauftragter der CDU-Thüringen. Auf Plakaten wirbt er neben Thüringens Ministerpräsident Althaus für CDU-Stimmen bei der Landtagswahl am 30. August. Nach Drohungen der rechtsextremen NPD steht der gebürtige Angolaner nun unter Polizeischutz. Dies teilte die Polizeidirektion Suhl mit.

 

In einer Pressemitteilung hatte die rechtsextreme Partei angekündigt, das "direkte Gespräch mit dem CDU-Quotenneger Zeca Schall" suchen zu wollen. Außerdem bezeichneten sie den Politiker als Gastarbeiter, der nicht mehr benötigt würde, weshalb die NPD ihn "zur Heimreise animieren" wolle. Der gebürtige Angolaner Schall wohnt seit 1988 in Thüringen.


Auf ihrer Website schreibt die NPD, sie habe Zeca Schall besucht, er sei jedoch zu keinem Gespräch bereit gewesen. Die Botschaft sei dennoch übermittelt worden. Außerdem habe die NPD eine Kundgebung angemeldet, die unter dem Motto "Heimreise statt Einreise" stehe. Die CDU erstattete Anzeige wegen Volksverhetzung, Nötigung und Beleidigung, wie ihr Landesgeschäftsführer Andreas Minschke mitteilte. Der gebürtige Angolaner Schall wohnt seit 1988 in Thüringen un hat die deutsche Staatangehörigkeit.  Die CDU wirbt mit ihm auf Großplakaten für die Landtagswahl am 30. August.