Der Nigerianer Jelani Aliyu schaffte mit dem Design des hochmodernen Elektroautos einen bedeutsamen Durchbruch in der amerikanischen Automobilindustrie. Der "Chevy Volt", der auch als die "amerikanische Revolution" beschrieben wird, erhielt sein Design von Aliyu, der für den größten amerikanischen Autohersteller General Motors (GM) in Detroit tätig ist. Bei einem Interview am Dienstag in New York sagte GM: "GMs Fahrzeug mit der fortschrittlichsten Elektrotechnologie ist das Konzept von Chevrolet Volt, einem batteriebetriebenen, elektrischen Personenfahrzeug.
Es hat einen Gasmotor, um noch zusätzliche Energie erzeugen zu können. Die Technik die hinter dem Volt Konzept steht, das E-flex System, macht es möglich, Elektrizität mit Benzin, Ethanol, Bio-Diesel und Wasserstoff erzeugen zu können. Sie hilft somit eine globale Lösung zu finden und die Energiequellen für den Transport weiter zu fächern."
Des Weiteren wurde im Interview gesagt, dass dieses Auto von ihrem Chefdesigner entwickelt wurde, "einem Nigerianer und Absolventen der CCS 1994. Nach einem 10-moantigen Marathonspurt ließ Jelani Aliyu den Volt Realität werden." Die CCS ist eine amerikanische auf Automobildesign spezialisierte Hochschule für Creative Studies, aus der die Designer für alle Autohersteller im Land hervorgehen. "Der Marathon begann mit einem harten Wettkampf zwischen acht Designern, die innerhalb zweier kurzer Monate ihre Konzepte entwickelten. Sieben der acht maßstabsgetreuen Modelle wurden begutachtet und abgelehnt."
Dem Interview zufolge ist "Jelanis Modell...so designed, dass viele Elemente der Konstruktionstechnik enthalten sind, die die Technologie der Elektrik für das Fahrgefühl mit seiner Liebe zur Natur und mit der Ergonomie des Fahrzeuges verbunden haben. Das Fahrzeug hat dadurch einen ganz speziellen,natürlichen Charakter erhalten ".
Ursprünglich stammt Aliyu aus dem nord-westlich gelegenen Staat Sokoto und wurde 1966 in Kaduna geboren. Er ist verheiratet und hat 2 Kinder. Er ging auf eine mittlere Schule in Sokoto und auf ein staatliches College in der selben Stadt, wo er einen Preis für technisches Zeichnen und kreative Kunst erhielt
Bei einem Telefoninterview nach Detroit mit PANA sagte Aliyu: “ Der Chevy Volt ist mein Konzept und mein Design und wurde letzte Woche bei einer Motorshow in Detroit ausgestellt.Diese Woche wird er in Washington DC bei einer anderen Ausstellung zu sehen sein".
"Ich habe eine Menge gezeichnet und auch meine eigenen Autos designt und sogar maßstabsgetreue Modelle gebaut, sowohl vom Innen- wie auch dem Außenbereich. Das hat mich inspiriert" fügte er hinzu. Er sagte, dass er kurz an der Ahmadu Bello Universität (ABU) in Zaria war, wo er ursprünglich Architektur studieren wollte, später aber ein Stipendium von der Sokoto Regierung erhielt, mit welchem er in den USA studieren konnte.
"1990 wurde ich am College for Creative Studies (CCS), Detroit, Michigan in den Vereinigten Staaten angenommen, um dort Automobil Design zu studieren. 1994 beendete ich das 4-jährige Studium“, sagte der Autodesigner. Aliyu erzählte zudem, das er während des Studiums zwei Preise von der Ford Motor Company und Michelin in den USA erhielt.
Ab 1997 arbeitete er bei GM im Designer Team Buick Rendezvous als Chefdesigner für den Innenbereich, bevor er dann 1999 nach Deutschland versetzt wurde, um bei der GM Zweigstelle in Europa zu arbeiten. Heute ist er Senior Chefdesigner für den Außenbereich in der GM Hauptniederlassung, wo er an verschiedenen GM Modellen mitwirkt, von denen einige bereits in den USA, Kanada und Europa verkauft werden.
CO2 und die Umwelt
Wenn wir jetzt Elektrizität verwenden, um die Autos anzutreiben, würde das nicht mehr Treibhausgase produzieren? Nein, sogar sehr viel weniger. Die Gründe dafür sind wie folgt:
Wenn ein Auto 11 Liter auf 100km verbraucht, dann setzt es 11kg CO2 auf 32km frei und verbrennt 4,5l Benzin. Im Unterschied dazu ein Auto, das mit Wasserstoff fährt und auf 32 km 5kW Elektrizität in der Stunde verbraucht. Bei gegebenen Übertragungsleitungen und Batterieverlust würde man 2,3 kg Kohle brauchen, um dieselbe Strecke zurück zu legen.
Je nach dem wie viel Kohle und Erdgas das Fahrzeug verbrennt, und verglichen mit anderen nicht CO2 Brennstoffen wie Hydroelektrik und Windkraft, würde jedes Kilowatt 0,6 kg Karbondioxid produzieren.
Dies sind nun mehr 3,2 kg, wenn man die 32 km mit Elektrokraft zurücklegt- im Vergleich zu den 11 kg eines Benzinautos. Und nachdem Ethanol praktisch CO2-neutral ist, werden 2/3 weniger CO2 ausgestoßen als bei
Benzinautos.
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