Nigeria hat die letzte Tranche seiner an Geberländer fälligen Schuldenrückzahlungen überwiesen. Damit hat das afrikanische Land seine Auslandsschuld in Höhe von 30,4 Mrd. Dollar abgetragen. Das afrikanische Ölförderland Nigeria hat eine wichtige Weichenstellung für seine finanzielle Zukunft vorgenommen. Die Zentralbank des Landes überwies die letzte ausstehende Schuldentranche in Höhe von rund vier Milliarden Euro an seine im Pariser Club versammelten staatlichen Gläubiger.
Knapp zehn Milliarden Euro Schulden wurden dem Pariser Club insgesamt zurückgezahlt.Weitere vier Milliarden schuldet Nigeria noch der Weltbank und privaten Gläubigern. Das ölreiche Nigeria hatte zuvor beim Pariser Club sechs Mrd. Dollar an Zinsen und anderen Rückständen beglichen und damit erreicht, dass 18 Mrd. Dollar seiner Auslandsschulden gestrichen wurden. Entwicklungs-Organisationen hatten den Deal kritisiert und einen Schuldenerlass für Afrikas bevölkerungsreichstes Land gefordert.
Damit ist Nigeria das erste afrikanische Land, das seine Schulden beim Pariser Club komplett beglichen hat und sich nun auf die Finanzierung von Sozial- und Infrastrukturmaßnahmen konzentrieren kann.Der Generaldirektor des nigerianischen Schuldenmanagementbüros, Mansur Muhtar, teilte mit, die Zentralbank des westafrikanischen Landes habe die Überweisung in Höhe von 4,5 Mrd. Dollar angewiesen.
Die britische Erlassjahrkampagne (Jubilee Debt Campaign) wies darauf hin, dass die 12,4 Mrd. Dollar, die Nigeria in den vergangenen sechs Monaten zurückzahlte, eine größere Summe sei als das, was die Gruppe der acht führenden Industrienationen (G8) armen Ländern über einen Zeitraum von zehn Jahren an Schuldenerleichterungen gewähre.
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EU: Diskriminierung von Minderheiten Migranten und Angehörige ethnischer Minderheiten werden stärker diskriminiert, als bislang angenommen. Dies geht aus einer Studie der EU-Agentur für Grundrechte (Fundamental Rights Agency, FRA) hervor. Vor allem Angehörige der Roma sowie Migranten aus Afrika sind von Diskriminierung in zahlreichen Lebensbereichen betroffen.Die in Wien ansässige EU-Agentur für Grundrechte stellte am 22. April 2009 erste Ergebnisse ihrer Studie EU-MIDIS (European Union Minorities and Discrimination Survey) vor. Demnach spiegeln die amtlichen Statistiken nur einen Bruchteil der tatsächlichen Fälle von Diskriminierung wider.
Von Professor, Allen Campbell - University of St. Francis, USA
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Dieser Bericht ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse, die von EAC Research kürzlich in Hamburg erfasst wurden: Neu errichtete, grenzüberschreitende soziale Netzwerke zwischen Menschen sind Dank der internationalen Migration und des Tourismus’ eines der bemerkenswertesten Besonderheiten der Globalisierung. Eine der Konsequenzen des vereinfachten Kontaktes zu anderen Ländern sowie die erhöhte internationale Kommunikation sind die vermehrt geschlossenen binationalen Ehen. Statistiken in Deutschland zeigen z.B., dass seit 1960 jede 25igste Ehe mit einem nicht- deutschen Partner geschlossen wurde. Im Jahre 1995 war jede siebte neu geschlossene Ehe binational (Beck- Gernsheim 1998:154). 2006 ist eine von fünf Ehen in Hamburg kulturübergreifend - EAC Research 2006.
Von Chris Ezeh - EACN Magazine Publisher










