James Seale hat im Jahr 1964 zwei schwarze Teenager brutal misshandelt und dann im Mississippi ertränkt. Viele rassistische Morde in den USA blieben jahrelang ungeklärt. Im Prozess um die Ermordung zweier schwarzer US-Amerikaner im Bundesstaat Mississippi vor mehr als 40 Jahren hat eine Geschworenenjury ein ehemaliges Mitglied des Ku-Klux-Klan der Entführung schuldig gesprochen.
Die Geschworenen sahen es am Donnerstag als rwiesen an, dass der heute 71-jährige James Seale 1964 die beiden schwarzen Teenager im Alter von 19 Jahren Henry Hezekiah Dee und Charles Eddie Moore mit einer Schrotflinte in Schach hielt, während ein Komplize auf sie eingeschlagen habe. Anschließend hätten beide ihre Opfer mit schweren Gewichten lebendig in den Mississippi geworfen. Seale droht nun eine lebenslange Haftstrafe.
Hauptbelastungszeuge war ein anderes Ex-
Mitglied des rassistischen Geheimbundes in den US-Südstaaten, dem von den Behörden Immunität zugesichert wurde. Der Mann sagte aus, dass Seale vor ihm erklärt habe, die beiden jungen Männer getötet zu haben. Der Fall gehört zu einer Reihe von Verbrechen weißer Extremisten, die während der Rassenunruhen und Bürgerrechtskämpfe in den 50er und 60er Jahren in den USA begangen wurden.
Viele Morde blieben jahrelang ungeklärt. Die Täter genossen früher den Schutz von Beamten in lokalen und bundesstaatlichen Justizbehörden. Knapp 30 Fälle sind erst in den vergangenen beiden Jahrzehnten aufgeklärt worden. Zumeist hatten engagierte Bürgerrechtler die Ermittlungen der Behörden auf die richtige Spur gebracht.
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EU: Diskriminierung von Minderheiten Migranten und Angehörige ethnischer Minderheiten werden stärker diskriminiert, als bislang angenommen. Dies geht aus einer Studie der EU-Agentur für Grundrechte (Fundamental Rights Agency, FRA) hervor. Vor allem Angehörige der Roma sowie Migranten aus Afrika sind von Diskriminierung in zahlreichen Lebensbereichen betroffen.Die in Wien ansässige EU-Agentur für Grundrechte stellte am 22. April 2009 erste Ergebnisse ihrer Studie EU-MIDIS (European Union Minorities and Discrimination Survey) vor. Demnach spiegeln die amtlichen Statistiken nur einen Bruchteil der tatsächlichen Fälle von Diskriminierung wider.
Von Professor, Allen Campbell - University of St. Francis, USA
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Dieser Bericht ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse, die von EAC Research kürzlich in Hamburg erfasst wurden: Neu errichtete, grenzüberschreitende soziale Netzwerke zwischen Menschen sind Dank der internationalen Migration und des Tourismus’ eines der bemerkenswertesten Besonderheiten der Globalisierung. Eine der Konsequenzen des vereinfachten Kontaktes zu anderen Ländern sowie die erhöhte internationale Kommunikation sind die vermehrt geschlossenen binationalen Ehen. Statistiken in Deutschland zeigen z.B., dass seit 1960 jede 25igste Ehe mit einem nicht- deutschen Partner geschlossen wurde. Im Jahre 1995 war jede siebte neu geschlossene Ehe binational (Beck- Gernsheim 1998:154). 2006 ist eine von fünf Ehen in Hamburg kulturübergreifend - EAC Research 2006.
Von Chris Ezeh - EACN Magazine Publisher









