EuroAfrica-Magazine Online

Entdecke das positive & nie im Fernsehen gezeigte Afrika

Thursday, Mar 11th

Last update:02:46:59 AM GMT

  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
You are here: Start

Andere Nachrichten

 
CDU-Wahlhelfer steht unter Polizeischutz

Der aus Angola stammende Zeca Schall macht in Thüringen Wahlkampf für die CDU. Nach Drohungen der NPD schützt ihn nun die Polizei  Zeca Schall ist Integrationsbeauftragter der CDU-Thüringen. Auf Plakaten wirbt er neben Thüringens Ministerpräsident Althaus für CDU-Stimmen bei der Landtagswahl am 30. August. Nach Drohungen der rechtsextremen NPD steht der gebürtige Angolaner nun unter Polizeischutz. Dies teilte die Polizeidirektion Suhl mit.

Weiterlesen...
EU-Studie “belegt” Starke Diskriminierung von Migranten

Ist dieser Mann wirklich tatverdächtig - oder wurde er nur deshalb aufgehalten, weil er ein Schwarzer ist?EU: Diskriminierung von Minderheiten Migranten und Angehörige ethnischer Minderheiten werden stärker diskriminiert, als bislang angenommen. Dies geht aus einer Studie der EU-Agentur für Grundrechte (Fundamental Rights Agency, FRA) hervor. Vor allem Angehörige der Roma sowie Migranten aus Afrika sind von Diskriminierung in zahlreichen Lebensbereichen betroffen.Die in Wien ansässige EU-Agentur für Grundrechte stellte am 22. April 2009 erste Ergebnisse ihrer Studie EU-MIDIS (European Union Minorities and Discrimination Survey) vor. Demnach spiegeln die amtlichen Statistiken nur einen Bruchteil der tatsächlichen Fälle von Diskriminierung wider. Weiterlesen...

Wir gedenken Steve Bantu Biko

Steve Bantu BikoVon Professor, Allen Campbell - University of St. Francis, USA
Während der Vorbereitungen für meine Afrikareise hatte ich die Gelegenheit, nochmals die entsetzliche Geschichte des weißen Rassismus auf jenem Kontinent durchzusehen. Vom Sklavenhandel bis zur Apartheid hat Rassismus das letzte halbe Jahrtausend dominiert, einschließlich der Ausfuhr von mehr als 10 Millionen Sklaven. Die meisten europäischen Kolonialmächte haben sich an diesem abscheulichen Vermächtnis beteiligt. Die USA folgten den europäischen Spuren und gingen noch weiter, als alles, was der Rassismus der europäischen Kolonialmächte sich vorgestellt hatte.

Weiterlesen...
DONALD WOODS-- Ein Liberaler,fuer Afrika

Late Donald Woods with Mandela. Woods left, never stopped fighting apartheid  The South African newspaper editor and anti-apartheid activist, died at the age of 67.Von Professor, Allen Campbell - University of St. Francis USA
Donald Woods wurde 1933 in Elliotdale, Transkei, Südafrika, unweit von Nelson Mandelas Geburtsort geboren. Als Südafrikaner in fünfter Generation wuchs er wie die meisten Weißen seiner Generation als Befürworter der Apartheid auf. Wie die meisten weißen Südafrikaner begann sein Leben inmitten von Reichtum und Privilegierung und ohne jegliches Bewusstsein für ihren überall herrschenden Rassismus. 

Weiterlesen...
Gemischte Ehen, Diskriminierung und Vorurteile

Dieser Bericht ist eine Zusammenfassung der Ergebnisse, die von EAC Research kürzlich in Hamburg erfasst wurden: Neu errichtete, grenzüberschreitende soziale Netzwerke zwischen Menschen sind Dank der internationalen Migration und des Tourismus’ eines der bemerkenswertesten Besonderheiten der Globalisierung.  Eine der Konsequenzen des vereinfachten Kontaktes zu anderen Ländern sowie die erhöhte internationale Kommunikation sind die vermehrt geschlossenen binationalen Ehen. Statistiken in Deutschland zeigen z.B., dass seit 1960 jede 25igste Ehe mit einem nicht- deutschen Partner geschlossen wurde. Im Jahre 1995 war jede siebte neu geschlossene Ehe binational (Beck- Gernsheim 1998:154). 2006 ist eine von fünf Ehen in Hamburg kulturübergreifend - EAC Research 2006.

Weiterlesen...
Afrikanisch-deutscher Holocaust

 

In the shadow of the Nazis Von Chris Ezeh - EACN Magazine Publisher

 

Dieser Film zeigt, dass die Besessenheit der Nazis von Rassenreinheit und Eugenetik 1918 ausgelöst wurde und sich nach der deutschen Niederlage im 1. Weltkrieg intensivierte. Mit der Unterzeichnung des Versailler Friedensvertrages wurde Deutschland gezwungen, alle seine afrikanischen Kolonien ab zu erkennen und die Besetzung des Rheinlandes hinzunehmen. „Hitlers Vergessene Opfer“ betont, dass der absichtliche Einsatz afrikanischer Truppen aus den französischen Kolonien zur Kontrolle des Gebietes viele Deutsche erzürnte, die dies als endgültige Beleidigung ansahen. Deutsche beschwerten sich in den Rostrum Newspapers bitterlich darüber. Diese Beschwerden wurden später in Propagandafilmen widergespiegelt, in denen es um Beziehungen zwischen der französischen Kolonialarmee und deutschen Frauen ging.

Weiterlesen...

New Yam- Festival 2005 in Deutschland

 

Das grandiose „New- Yam“ Festival wurde am 8. Oktober 2005 in Hamburg von der Orlu Senatorial Development Union und ihren Gönnern veranstaltet.  Das Ereignis wurde von kulturellen Festlichkeiten, Riten und einem reichlichen afrikanischen Menu begleitet. Besondere Ereignisse dieser Veranstaltung waren: Die Verleihung des Preises für die bestgekleideten Ladies und Gentlemen, die Präsentation des Okonko Cultural Dance und die Afro- Brasilien Show. Für die Igbos ist dieses kulturelle Fest Iri-ji (essen der neuen Yam) von großer Bedeutung. In jeder Gemeinde dient dieses Ereignis dazu, die neuen Yams zu essen. Im Land der Igbos ist dies nicht nur die Zeit des Schlemmens, die Yam Erntezeit und der Abschied vom Feldbau für diese Saison, sondern auch ein Erntedankfest. Während dieser Veranstaltung danken die Gemeindemitglieder Gott für die neue Yam Ernte (eine Zeit des Überfluss, im Gegensatz zur Zeit des Anbaus) und führen traditionelle Riten durch um die neue Yam zum allgemeinen Verzehr frei zu geben.

Hier kommen Freunde und Familien zusammen um Ihre Zusammengehörigkeit und Solidarität in den örtlichen Institutionen zum Ausdruck zu bringen.  In den Igbo Gemeinden gebührt die Ehre die erste Yam zu essen, dem ältesten Mann oder dem König, sofern es einen gibt. Der Glaube besagt, dass ihre Position ihnen das Privileg verleiht, der Botschafter zwischen der Gemeinde und dem Gott des Ackerbaus sein zu dürfen. Die Riten, die während des ersten neue Yam Festmahls durchgeführt werden, drücken Dankbarkeit der Gemeinde gegenüber Gott aus, der diesen Erntegewinn überhaupt möglich macht.  

Durch den Einfluss des christlichen Glaubens, ist es den Igbo Traditionalisten und den Titelinhabern nicht mehr erlaubt, die erste Yam Kartoffel während den Feierlichkeiten zu essen. Während des erste Yam Festivals werden Yam Gerichte, und viele andere Afrikanische Gerichte serviert, als Zeichen des Überflusses und Beginn eines neuen Lebenszyklus.

Was sind Yams?
Yams sind vegetarische  Wurzelknollen, die ursprünglich aus Afrika kommen, aber nun in allen tropischen Regionen der Welt wachsen. Einige glauben, dass die Yams, die den Süsskartoffeln sehr ähnlich sehen, in keinster Weise mit ihnen in Verbindung gebracht werden können. 
 
Yam Arten:
Yams gehören zu der Familie der Dioscoreacea, und sind Knollen die oft in tropischen Regionen wachsen. Das Wort "yam" steht für das afrikanische Wort "essen" und wurde ursprünglich von "yom-yom" abgeleitet. Es gibt 150 verschiedene Yam Arten, unter ihnen auch die Luft-Kartoffel. Aber die echte Yam wird nur in den Vereinigten Staaten und in einigen südlichen Ländern Europas angebaut.
 
Eine lange, essbare, mehlige Knolle verschiedener Kletterpflanzen der Gattung Dioscorea; so auch die Pflanzen selbst. Viele kommen ursprünglich aus klimatisch wärmeren Gebieten. Die Pflanzen haben geäderte, blattstielartige Blätter und Schalen mit drei weit ausladenden Flügeln. Die weit verbreitete Art ist die D.sativa, aber auch andere werden angebaut.
 
Chinesische Yam: Diese Pflanze (Dioscorea Batatas) hat eine lange, schlanke Knolle, die härter ist, als die anderer Arten.
 
Wilde Yam: (a) Eine häufig angebaute Pflanze (Dioscorea villosa) im Osten der Vereinigten Staaten mit einem harten und knorrigen Wurzelstock. (b) Eine Orchideenpflanze (Gastrodia sesamoides) aus Australia und Tasmania .
 
Wachstumsbedingungen:

Yam Pflanzen haben dicke Knollen mit wechselständigen, kletternden Stängeln mit Blättern und manchmal Blüten. Die meisten Yam Pflanzen wachsen in warmen, tropischen Regionen. In Afrika und Neu Guinea ist die Yam das primäre Agrarprodukt. In den Vereinigten Staaten werden Süßkartoffeln häufiger verzehrt, als Yams. 
 
Aussehen:
Yams variieren in Größe, Form und Geschmack von Art zu Art. Das Fruchtfleisch der Yam kann weiß, gelb, pink oder rot sein. Einige Yams sind süß, einige sind geschmacklos und andere sind bitter. Einige Arten erreichen eine Länge von 210cm und können bis zu 68kg wiegen.

Vielfältiges, essbares Gemüse:
Yams sind ein vielfältiges Gemüse, das einfach zuzubereiten und zu kochen ist. Alle Arten der Yam können gekocht, gegrillt, gebraten geröstet oder gebacken werden.
 
Wo kann man Yams kaufen?
Importierte Yamknollen aus Afrika werden weltweit in fast allen Afro- Shops verkauft, insbesondere in den USA und Europa.
  
Wie man Yams lagert:
Yams sollten an einem dunklen, kühlen und trockenem Ort aufbewahrt werden. Sie können gut bis zu zwei Wochen gelagert werden. Ungekochte Yam sollten niemals eingefroren werden, gekocht kann man sie  im Kühlfach aufbewahren. Halten sie Ausschau nach Yams, die frei von Makeln und Prellungen sind und eine straffen und runzelfreien Schale haben. Das Fruchtfleisch sollte sich fest anfühlen.


Die folgende Tabelle zeigt einige Unterschiede zwischen Süßkartoffeln und Yams. 

 

Factor 

Sweetpotato 

Yam 

1.

Scientific Name

Ipomoea batatas 

Dioscorea Species 

2.

Plant family

Morningglory (Convolvulaceae)

Yam (Dioscoreaceae)

3.

Plant group

Dicotyledon

Monocotyledon

4.

Chromosome number

2n=90 (hexaploid)

2n=20

5.

Flower character

Monoecious

Dioecious

6.

Origin

Tropical America ( Peru , Ecuador )

West Africa, Asia

7.

Historical beginning

Prehistoric

50,000 BC

8.

Edible storage organ

Storage root

Tuber

9.

Number/plant

4 to 10

1 to 5

10.

Appearance

Smooth, with thin skin

Rough, scaly

11.

Shape

Short, blocky, tapered ends

Long, cylindrical, some with "toes"

12.

Dry matter

22 to 28%

20 to 35%

13.

Mouth feel

Moist*

Dry

14.

Taste

Sweet*

Starchy

15.

Beta carotene (Vit. A)

High (orange vars.)*

Very low

16.

Propagation

Transplants/vine cuttings

Tuber pieces

17.

Growing season

90 to 150 days (120= Jewel)

180 to 360 days

18.

Maturity

None

At senescence

19.

Storage

(12.2 to 24o C)

(20.6 to 30o C)

20.

Climatic requirements

Tropical and temperate

Tropical

21.

Availability

 

In Tropical and temperate countries

 

Imported from African countries / Caribbean

 

WARNUNG:

 Im Gegenteil zu Kartoffeln, sind Yams sehr giftig und kann nicht röhr gegesen werden.