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open_school_artikel_410.jpgDas Projekt Open School will Schülern die globalisierte Welt nahebringen. Mal geht es um Straßenkinder, mal um Konsum. Weißer Vollbart, wettergegerbtes Gesicht: Der Kapitän im Raum ist schnell ausgemacht. Lässig steht Stefan Schmidt am Fenster. Zwei neunte Klassen eines Hamburger Gymnasiums haben es sich in den Stuhlreihen bequem gemacht und sollen erklären, was für sie eine Festung ist. „Man kommt schlecht rein“, sagt einer, „drinnen ist es sicher“, ein anderer. „Mittelalter“, ruft noch jemand. Weiterlesen-Link  

Neueste Beiträge

 

New Yam- Festival 2005 in Deutschland

 

Das grandiose „New- Yam“ Festival wurde am 8. Oktober 2005 in Hamburg von der Orlu Senatorial Development Union und ihren Gönnern veranstaltet.  Das Ereignis wurde von kulturellen Festlichkeiten, Riten und einem reichlichen afrikanischen Menu begleitet. Besondere Ereignisse dieser Veranstaltung waren: Die Verleihung des Preises für die bestgekleideten Ladies und Gentlemen, die Präsentation des Okonko Cultural Dance und die Afro- Brasilien Show. Für die Igbos ist dieses kulturelle Fest Iri-ji (essen der neuen Yam) von großer Bedeutung. In jeder Gemeinde dient dieses Ereignis dazu, die neuen Yams zu essen. Im Land der Igbos ist dies nicht nur die Zeit des Schlemmens, die Yam Erntezeit und der Abschied vom Feldbau für diese Saison, sondern auch ein Erntedankfest. Während dieser Veranstaltung danken die Gemeindemitglieder Gott für die neue Yam Ernte (eine Zeit des Überfluss, im Gegensatz zur Zeit des Anbaus) und führen traditionelle Riten durch um die neue Yam zum allgemeinen Verzehr frei zu geben.

Hier kommen Freunde und Familien zusammen um Ihre Zusammengehörigkeit und Solidarität in den örtlichen Institutionen zum Ausdruck zu bringen.  In den Igbo Gemeinden gebührt die Ehre die erste Yam zu essen, dem ältesten Mann oder dem König, sofern es einen gibt. Der Glaube besagt, dass ihre Position ihnen das Privileg verleiht, der Botschafter zwischen der Gemeinde und dem Gott des Ackerbaus sein zu dürfen. Die Riten, die während des ersten neue Yam Festmahls durchgeführt werden, drücken Dankbarkeit der Gemeinde gegenüber Gott aus, der diesen Erntegewinn überhaupt möglich macht.  

Durch den Einfluss des christlichen Glaubens, ist es den Igbo Traditionalisten und den Titelinhabern nicht mehr erlaubt, die erste Yam Kartoffel während den Feierlichkeiten zu essen. Während des erste Yam Festivals werden Yam Gerichte, und viele andere Afrikanische Gerichte serviert, als Zeichen des Überflusses und Beginn eines neuen Lebenszyklus.

Was sind Yams?
Yams sind vegetarische  Wurzelknollen, die ursprünglich aus Afrika kommen, aber nun in allen tropischen Regionen der Welt wachsen. Einige glauben, dass die Yams, die den Süsskartoffeln sehr ähnlich sehen, in keinster Weise mit ihnen in Verbindung gebracht werden können. 
 
Yam Arten:
Yams gehören zu der Familie der Dioscoreacea, und sind Knollen die oft in tropischen Regionen wachsen. Das Wort "yam" steht für das afrikanische Wort "essen" und wurde ursprünglich von "yom-yom" abgeleitet. Es gibt 150 verschiedene Yam Arten, unter ihnen auch die Luft-Kartoffel. Aber die echte Yam wird nur in den Vereinigten Staaten und in einigen südlichen Ländern Europas angebaut.
 
Eine lange, essbare, mehlige Knolle verschiedener Kletterpflanzen der Gattung Dioscorea; so auch die Pflanzen selbst. Viele kommen ursprünglich aus klimatisch wärmeren Gebieten. Die Pflanzen haben geäderte, blattstielartige Blätter und Schalen mit drei weit ausladenden Flügeln. Die weit verbreitete Art ist die D.sativa, aber auch andere werden angebaut.
 
Chinesische Yam: Diese Pflanze (Dioscorea Batatas) hat eine lange, schlanke Knolle, die härter ist, als die anderer Arten.
 
Wilde Yam: (a) Eine häufig angebaute Pflanze (Dioscorea villosa) im Osten der Vereinigten Staaten mit einem harten und knorrigen Wurzelstock. (b) Eine Orchideenpflanze (Gastrodia sesamoides) aus Australia und Tasmania .
 
Wachstumsbedingungen:

Yam Pflanzen haben dicke Knollen mit wechselständigen, kletternden Stängeln mit Blättern und manchmal Blüten. Die meisten Yam Pflanzen wachsen in warmen, tropischen Regionen. In Afrika und Neu Guinea ist die Yam das primäre Agrarprodukt. In den Vereinigten Staaten werden Süßkartoffeln häufiger verzehrt, als Yams. 
 
Aussehen:
Yams variieren in Größe, Form und Geschmack von Art zu Art. Das Fruchtfleisch der Yam kann weiß, gelb, pink oder rot sein. Einige Yams sind süß, einige sind geschmacklos und andere sind bitter. Einige Arten erreichen eine Länge von 210cm und können bis zu 68kg wiegen.

Vielfältiges, essbares Gemüse:
Yams sind ein vielfältiges Gemüse, das einfach zuzubereiten und zu kochen ist. Alle Arten der Yam können gekocht, gegrillt, gebraten geröstet oder gebacken werden.
 
Wo kann man Yams kaufen?
Importierte Yamknollen aus Afrika werden weltweit in fast allen Afro- Shops verkauft, insbesondere in den USA und Europa.
  
Wie man Yams lagert:
Yams sollten an einem dunklen, kühlen und trockenem Ort aufbewahrt werden. Sie können gut bis zu zwei Wochen gelagert werden. Ungekochte Yam sollten niemals eingefroren werden, gekocht kann man sie  im Kühlfach aufbewahren. Halten sie Ausschau nach Yams, die frei von Makeln und Prellungen sind und eine straffen und runzelfreien Schale haben. Das Fruchtfleisch sollte sich fest anfühlen.


Die folgende Tabelle zeigt einige Unterschiede zwischen Süßkartoffeln und Yams. 

 

Factor 

Sweetpotato 

Yam 

1.

Scientific Name

Ipomoea batatas 

Dioscorea Species 

2.

Plant family

Morningglory (Convolvulaceae)

Yam (Dioscoreaceae)

3.

Plant group

Dicotyledon

Monocotyledon

4.

Chromosome number

2n=90 (hexaploid)

2n=20

5.

Flower character

Monoecious

Dioecious

6.

Origin

Tropical America ( Peru , Ecuador )

West Africa, Asia

7.

Historical beginning

Prehistoric

50,000 BC

8.

Edible storage organ

Storage root

Tuber

9.

Number/plant

4 to 10

1 to 5

10.

Appearance

Smooth, with thin skin

Rough, scaly

11.

Shape

Short, blocky, tapered ends

Long, cylindrical, some with "toes"

12.

Dry matter

22 to 28%

20 to 35%

13.

Mouth feel

Moist*

Dry

14.

Taste

Sweet*

Starchy

15.

Beta carotene (Vit. A)

High (orange vars.)*

Very low

16.

Propagation

Transplants/vine cuttings

Tuber pieces

17.

Growing season

90 to 150 days (120= Jewel)

180 to 360 days

18.

Maturity

None

At senescence

19.

Storage

(12.2 to 24o C)

(20.6 to 30o C)

20.

Climatic requirements

Tropical and temperate

Tropical

21.

Availability

 

In Tropical and temperate countries

 

Imported from African countries / Caribbean

 

WARNUNG:

 Im Gegenteil zu Kartoffeln, sind Yams sehr giftig und kann nicht röhr gegesen werden.