Die andere Europa
- Ethnische Diskriminierung, Ausgrenzung ( 6 Beiträge )
- Ignoranz in Medien Reportagen ( 1 Beitrag )
- Versteckter Rassismus im Alltag ( 1 Beitrag )
- Die Europäer in Afrika ( 1 Beitrag )
- Endecke Afrika ( 2 Beiträge )
Entdecke das positive & nie im Fernsehen gezeigte Afrika
Das Projekt Open School will Schülern die globalisierte Welt nahebringen. Mal geht es um Straßenkinder, mal um Konsum. Weißer Vollbart, wettergegerbtes Gesicht: Der Kapitän im Raum ist schnell ausgemacht. Lässig steht Stefan Schmidt am Fenster. Zwei neunte Klassen eines Hamburger Gymnasiums haben es sich in den Stuhlreihen bequem gemacht und sollen erklären, was für sie eine Festung ist. „Man kommt schlecht rein“, sagt einer, „drinnen ist es sicher“, ein anderer. „Mittelalter“, ruft noch jemand.
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Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat die Medien zu mehr Berichterstattung über Entwicklungszusammenarbeit aufgefordert. Mangelnde Medienaufmerksamkeit sei "oft ein Teil des Problems", sagte Niebel am Mittwochabend in Berlin. Bei der Verleihung des Medienpreises Entwicklungspolitik 2009 an sieben Journalisten kritisierte er vor allem den Blick auf Afrika als einseitig. Minister Gerd Niebel (FDP) bei seiner Vereidigung am 28. Oktober. Foto: AFP
Von Chris Ezeh - EAC Network Gründer/ Herausgeber des EAC- Onlinemagazins
Die Afrika-Europa Beziehung steht im gleichen Verhältnis wie David zu Goliath. Über die Jahre ist Afrika zu einem guten und unverzichtbaren Partner Europas geworden; solange alle Rohmaterialien, Kulturgüter und andere Ressourcen Abnahme in Europa fanden und unter der Kontrolle von Kolonialräubern standen.
Das EuroAfricaCentral Online Magazine durfte dieses Wochenende zwei bedeutende Besucher begrüßen. Frau Heike Eggers, die Gründerin des Ana yi Afrika – was übersetzt so viel bedeutet, wie “Die Brücke nach Afrika“ und Fiayiwo Dodji, ein Togolese, der allgemein unter dem Namen Jerome bekannt ist. Er ist 32 Jahre alt, und lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in dem Stadtteil Nukafu von Lomé, der Hauptstadt von Togo. Der ehrgeizige Lehrer, der sich auch in der Datenverarbeitung und im Finanzgeschäft auskennt und dort sein Geld verdient, hat einen Traum: Er wünscht sich die Chance zu bekommen, seine guten Ideen, welche die Bildung in Togo verbessern, auch umsetzen zu können, und nicht bloß ein Lehrer zu sein“
von Prof. Dr. Ivor Miller -
(Gastprofessor, Zentrum für schwarze Diaspora, DePaul Universität, Chicago)
Während der transatlantischen Versklavung im mittleren 16.- 18. Jahrhundert wurden viele Sklaven in die neue Welt gebracht. Diese Sklaven waren der Anfang der kulturellen Verpflanzung und errichteten traditionelle afrikanische Institutionen in vielen westlichen Ländern. Epke, eine Institution mit jahrelanger heiliger Tradition war eine von ihnen. Epke ist eine heilige Gemeinschaft und offen für alle Männer der Region Calabar in Ostnigeria. Diese Gemeinschaft vom Calabar Fluss gab es über mehrere Jahrhunderte in Ost- Nigeria, bis sie sich ins Hinterland ausbreitete und sich von da aus auch von Akwa- Ibom (Uyo) bis in die Bundesländer Abia, Imo und Eboyi erstreckte.
Von Simbowo Antony - Ostafrika-Korrespondent
Ähnlich wie die asiatischen Tigerstaaten bringt Kenia sich als Hauptwirtschaftszentrum in Afrika in Stellung. Zusammen mit Südafrika, Nigeria, Äthiopien, Lybien, Ägypten und dem Sudan gilt Kenia als einer der Ankerstaaten in Afrika. Nun ist es bereit seine Rolle beim Ausbau der afrikanischen Wirtschaft zu spielen. Die kenianische Regierung hat dem Parlament bereits den "Gesetzentwurf zur Steuerung der Wirtschaft 2007" vorgelegt, der nicht nur das Wirtschaftsklima des Landes verbessern , sondern auch als Teil des weiterreichenden "Kenia Vision 2030"-Plans sein Wachstum beschleunigen soll. Dieser Plan hat das Ziel, das Land bis zum Jahr 2030 in einen globalen Wirtschaftsriesen zu verwandeln.